Aktualisiert am:
30.09.2016
Zeittafel:
(
chronological table)

Mit einem Klick gelangen Sie zur
Stadtgeschichte und den Bauwerken aus der Großfunkstelle:
Die Stadtgeschichte ... im Zeitraffer:



3000 v.Chr.
  • Auf einem Urnenfriedhof aus der Bronzezeit fand man ein Bronzearmband und eine -pfeilspitze.
um Christus
  • Im Nauener Luch (Moor) fand man Keramikscherben und Überreste einer Siedlung mit Grabstätten.
bis etwa 1150
  • Man fand wendische Urnen in der Stadtnähe und zwei wendische Burgwälle. Einmal an der so genannten Schwedenschanze und den Rollbergen (OT Waldsiedlung/Weinberg).
1150
  • Markgraf Albrecht ("der Bär") erbt die Mark Brandenburg und "germanisiert" diese. Nauen wird deutsch.
1186
  • In Urkunden des Brandenburger Domstiftes ist erstmals von einem Pfarrer aus Nauen die Rede.
1292
  • Die Markgrafen Otto und Konrad verleihen Nauen das Stadtrecht.
1305-01-10
  • Markgraf Hermann überträgt dem Domkapitel zu Brandenburg das Patronatsrecht über die Kirche in Nauen.
1315
  • Markgraf Waldemar ("der Große") besucht die Stadt Nauen und verleiht ihr die "große Holzgerechtigkeit".
  • Er "schenkt" der Stadt zwei jüdische Bewohner als Einnahmequelle. (Juden mussten damals Schutzgeld zahlen.)
1317
  • Markgraf Waldemar bestätigt der Stadt ihre Grenzen.
1329-08-13
  • Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Niekammer.
1345
  • Markgraf Ludwig (von Bayern) genehmigt der Stadt einen Jahrmarkt und den Wollwebern und Tuchmachern verordnet er der Verkauf der "Tücher nach der Elle".
1348
  • Das Dorf Niekammer (Nikammer?) wird von der Pest heimgesucht und stirbt aus.
1350
  • Dorf und Feldflur von Niekammer werden von der Stadt Nauen einverleibt. Die Pfarrkirche "St. Marien" zieht als Wunderkirche unzählige Wallfahrer an.
1358
  • Streit zwischen dem Magistrat von Nauen und dem Domkapitel zu Brandenburg über die Opfergaben der Wunderkirche zu Niekammer.
1414
  • Der Raubritter Dietrich von Quitzow zieht aus Friesack nach Nauen. Er plündert und brennt die Stadt nieder.
1514
  • Nauen ist Erzpriestersitz und brennt vollständig ab. Daraufhin wird die Stadt von allen Abgaben befreit.
1539
  • In der Mark führt Markgraf Joachim II. die Reformation (Luther) ein.
1545
  • Niekammer (jetzt Neukammer genannt) wird als Vorwerk ausgebaut.
1559
  • Kurfürst Joachim II. verleiht der Stadt das Schneiderprivileg.
1592
  • In einem Grenzstreit zwischen der Stadt und den Herren von Bredow entscheidet Kurfürst Johann Georg von Brandenburg, dass Nauen endgültig Eigentümer des beanspruchten Stadtwaldes ist.
1610
  • Bürgermeister Thomas Bulle schenkt der Stadt Land für einen neuen Friedhof (heute Garten des ehemaligen Landratsamtes). Der Fiedhof von der Jacobi-Kirche wird verlegt und bleibt bis 1860 in Nutzung. Bulle stiftet auch das so genannte "Bullen-Stipendium" für Nauener Studenten, welches erst mit der Inflation um 1920 abgeschafft wurde.
1626
  • Nauen wird im Dreißigjährigen Krieg durch den Grafen Ernst von Mansfeld niedergebrannt.
1631
  • Graf Tilly lässt das gerade aufgebaute Nauen plündern und größtenteils zerstören.
1675-06-17
  • Der Große Kurfürst übernachtet beim zweiten Bürgermeister Furdaich, um am nächsten Tag in die Schlacht bei Fehrbellin zu ziehen.
1695
  • Durch die Unachtsamkeit einer Hausfrau brennen das Rathaus und rund 250 Wohnhäuser nieder. Auch die Kirche wird teilweise davon betroffen. (Bisher größter Stadtbrand.)
1697-05-05
  • An diesem Tag ereilt das Vorwerk Neukammer das gleiche Schicksal.
1697-02-09
  • Der Bürgermeister Johann Michael von der Linde erlässt die "Brunnenordnung". Hierin wird genau festgelegt, welche Aufgaben ein Brunnenherr hat, wie er die Brunnenrechnungen zu führen hat und welche Abgaben ein Bürger leisten muss, welcher einen Brunnen auf seinem Hof hat und welche Abgaben ein Kleinbürger leisten musste, der einen solchen Brunnen nicht vorweisen konnte. Aufgabe des Brunnenherrn war es weiterhin, darauf zu achten, dass die Feuertinnen (Je vier Fässer voller Wasser auf einer Schleppe.) stets gefüllt und im Winter vom Eis befreit wurden. Hierbei verdienten sich die einquartierten Soldaten so manchen Taler.
1698
  • Kürfürst Friedrich III. verleiht der Schmiedeinnung ihr Privileg.
1700
  • Kürfürst Friedrich III. verleiht der Bäckerinnung ihr Privileg.
1707
  • Kürfürst Friedrich III. verleiht dem Apotheker Friedrich Ketlitz sein Privileg. In der späteren Potsdamer Straße (heute Goethestraße) wird diese Apotheke von Christoph Niefeldt weitergeführt.
1712
  • Die Kirche wird neu aufgebaut und erhält einen Turm mit einer Höhe von rund 55 Metern.
1718 bis 1725
  • Friedrich Wilhelm I. beginnt mit der ersten Melioration des Nauener Luches. Damit legt er den Grundstein für die Ackerbürgerschaft in Nauen.
1721
  • Die Stadt führt ihren letzten Hexenprozess durch.
1732
  • Kronprinz Friedrich (der spätere Preußische König Friedrich der Große) weilt in Nauen.
1765
  • Der letzte von insgesamt fünf Großbränden vernichtet in Nauen 40 Wohnhäuser und etwa 80 Scheunen.
1766
  • Von den bisher 78 Braurechten werden 75 wieder entzogen.
1769
  • Das im Jahre 1695 abgebrannte Rathaus erhält nun endlich in der Bergstraße einen Nachfolger.
1772
  • Der Töpferinnung wird ihr Privileg verliehen.
1798
  • Die Stadt erhält das Privileg der Abdeckerei, welches bis 1990 fortgeführt wurde.
1800
  • In der Potsdamer Straße (heute Goethestraße) wird das jüdische Gotteshaus eingeweiht, welches bis 1933 genutzt wurde. Eine Tafel erinnert heute noch an dieses Haus.
1806
  • 22 000 Soldaten des französischen Marschalls Bernadotte plündern die Stadt.
1807 bis 1809
  • Da Nauen an der Heerstraße Berlin - Tremmen - Magdeburg liegt, werden hier teilweise bis zu 75 Tausend französiche Soldaten einquartiert, die die Stadt bis an den Rand des Ruins treiben.
1809
  • Bei einer Feuersbrunst am 28. und 29. Dezember werden 31 von 38 Scheunen mit allem Inhalt vernichtet. Der Sachschaden wurde mit 30 Tausend Goldmark beziffert. Die Solidarität der Märkischen Landbauern im Umkreis rettete durch Spenden das Überleben der Stadt-Bauern.
1816
  • Der Kreis Osthavelland wird gebildet und reicht vom heutigen Potsdam-Bornim bis hinter Oranienburg. Der Landrat hat seinen Sitz im Dorf Senzke.
1820
1826
  • Nauen wird Kreisstadt des 1816 gebildeten Kreises Osthavelland.
1830
  • Die neu gebaute Chaussee Berlin - Hamburg (heute Teilstraßen: Berliner- und Hamburger Straße) führt an der Stadtgrenze vorbei.
1831
  • Der dänische Märchenerzähler Hans Christian Andersen besucht am 16. Juni auf seiner Europareise auch die Stadt Nauen.
1834
  • Der auch noch heute genutzte Friedhof an der Hamburger Straße wird zur Nutzung freigegeben.
1846
  • Die Eisenbahnstrecke Berlin - Hamburg (heute einziger Bahnhof) wird als Privatbahn in Betrieb genommen.
1847
  • Die erste katholische Kirche (gegenüber der Post - bis 2000 als Bibliothek genutzt) wird errichtet.
1849
  • Nauen wird Gerichtsort (Kreisgerichtskommission) - vorher nur Schulzengericht (durch den Bürgermeister, welcher gleichzeitig Richter war).
1852
  • Gründung einer höheren Privatknabenschule.
1857
1858
  • Gründung der Knabenvolksschule am Lindenplatz (heute Grundschule Am Lindenplatz).
1862
  • Der Fürstbischof von Breslau erhebt die katholische Pfarre in Nauen zur selbständigen Kirchengemeinde.
1865
  • Eröffnung der Städtischen Gasanstalt (heute Graf-Arco-Straße ...) am Hauptbahnhof.
  • August Lische eröffnet am 1. Dezember seine Tischlerei in der Potsdamer Straße 21 (heute Goethestr. 21).
1868
  • Das Realprogymnasium am Lindenplatz wird im 1857 errichteten Gebäude eingeweiht. Seit den 1930-er Jahren bis 1989 war hier eine Berufsschule untergebracht. Danach fungiert es als "Grundschule am Lindenplatz".
  • Die höhere Bürgerschule wird eröffnet.
1879
1882
  • Das bis 1893 in der Mittelstraße 28 befindliche Kaiserliche Postamt 1. Klasse wird in Betrieb genommen.
  • Die höhere Bürgerschule wird Realprogymnasium.
1883
  • Gründung der "Freiwilligen Feuerwehr".
15. Juli 1887
  • Das neue Kreishaus wird eingeweiht (Hamburger Straße).
1889
1890
  • Eröffnung des Eisenbahn-Vortortverkehrs Nauen - Berlin.
1891
  • Einweihung des neuen Rathauses am Rathausplatz / Hamburger Straße.
1892 bis 1893
  • Bau der Eisenbahnstrecke Nauen- Ketzin.
1893
1895
  • Einweihung des Rühlestiftes in der Mittelstraße. Mitte der 1950-er Jahre löste der Bezirkstag Potsdam den Stift ersatzlos auf.
1898
  • Die ehemalige Mädchenschule (heute Käthe-Kollwitz-Schule) wird auf dem Platz der zuvor im Jahre 1699 errichteten Schule eingeweiht.
1899
  • Einführung des Fernsprechverkehrs (Telefon).
1901
  • Gründung des Stadtmuseums durch Gebhardt Eckler.
  • Bau der Schmalspurbahn von Nauen über Senzke nach Rathenow ("Blindschleiche" genannt)
  • Nauen als Kreisstadt hatte das Sagen über 37 417 männliche und 35 654 weibliche Einwohner im Kreis Osthavelland.
1902
  • Eröffnung der Bahnlinie Nauen - Wildpark (heute Teil von Potsdam). "Rutschbahn" genannt, weil beim Bau ein riesiger Damm wegrutschte.
  • Zum neuen Landrat wurde der bisher kommissarisch amtierende Regierungsassistent Dr. jur. von Wilms ernannt. Er wurde in einer Feierstunde in den Amtsräumen in Nauen mit einem anschließenden Festessen im Hotel Hamburger Hof als Landrat des Osthavellandes vom Regierungspräsidenten in Potsdam bestätigt.
  • Voller Stolz rechneten die Besitzer der Zuckerfabrik in Nauen die "Campagne" des vergangenen Jahres ab. 600 000 Zentner Zuckerrüben mehr als im Jahre 1900 hatte man im Jahre 1901 produziert. Insgesamt 2,8 Millionen Zentner Zuckerrüben hatten die Bauern der weiteren Umgebung dazu angeliefert. (1 Zentner gleich 50kg)
1904
  • Bau der Eisenbahnstrecke Nauen - Velten ("Kachelbahn" genannt: Töpferstadt Velten).
1905
  • Nach den Plänen des Nauener Baumeisters Kluge lässt der Unternehmer Barz das Haus in der Mittelstraße 12-16 errichten. Es vereint verschiedene Baustile und -Epochen in sich. Erscheint dem Betrachter trotzdem als einheitlich ganzes Objekt.
1906
  • Gründung der Funkstation und Einweihung der katholischen Kirche "Peter und Paul" in der Gartenstraße.
1907
1908
  • Beginn der zweiten Meliorationsepoche bis 1921.
1909
1911-02-17
  • Ein schwerer Sturm bringt den berühmten Birnbaum an der Kirche zu Ribbeck zu Fall.
1912
  • In unmittelbarer Nähe des Forsthauses wird das Forstarbeiterhaus errichtet. Nauen erhält die erste elektrische Beleuchtung.
1913
  • Stadt kauft für 33 Tausend Mark das Anwesen Stolpshof im Krämer gelegen (Krämer= Bezeichnung eines Naturschutzgebietes).
1913 bis 1918
  • Französische Kriegsgefangene transportieren mit einer speziellen Kleinbahn Sandmassen von den Rollbergen zur Berlin- Hamburger Bahn und schütten einen Damm auf, damit die Bahn die Dammstraße und die Nauen - Veltener Bahn überqueren kann (Heute der einzige Bahnhof von Nauen.).
1915
  • Eröffnung der Bahnstrecke Nauen - Oranienburg.
1916
  • Einweihung des neuen Realgymnasiums in der Parkstraße (heute Goethe-Gymnasium) am 1. Oktober.
  • Die private Höhere Töchterschule in der heutigen Goethestraße 46 wird aufgelöst. Sie wurde 1767 ins Leben gerufen.
1920
  • Reichspräsident Ebert eröffnet die Großfunkstelle Nauen.
  • Das Postgebäude in der Dammstraße 42 wird Eigentum der Reichspost.
1921
  • Der Schiffahrtskanal Nauen - Paretz wird eröffnet.
1923
  • Bau des Finanz- und Zollamtes in der Schützenstraße (heute Polizeihauptwache).
  • Eröffnung der Städtischen Badeanstalt am Havelländischen Hauptkanal in der Nähe des "Strandgartens" (Graf-Arco-Straße).
1925
1927-11-27
  • Das für veranschlagte 27 Tausend Reichsmark vom Nauener Bildhauer Ernst Freese wird zum Gedenken an die gefallenen Bürger des Ersten Weltkrieges eingeweiht.
1930
  • Die Innenstadt erhält eine Vollkanalisation.
  • Errichtung des Gebäudes für die Ortskrankenkasse in der Hertefelder Straße.
1931
  • Das Kreiskrankenhaus wird für 170 Betten erweitert.

OFFEN
1935 bis 1940
  • Bau der Stadtrandsiedlung
1936
  • Das städtische Schlachthaus wird in den Luchbergen errichtet.
1945
  • Bei einem amerikanischen Luftangriff am 20. April erleiden der Hauptbahnhof und angrenzende Industrie- und Wohnhäuser schwere Schäden. Mehr als 60 Personen starben..
1949
  • Der Nauener Stadtwald wird in der DDR "Volkseigentum".
1950
  • Markau wird nach Markee eingemeindet.
  • Gohlitz wird nach Wachow eingemeindet.
1953
  • Der Bau der Freilichtbühne dauert bis 1955.
1954
  • Am 30. Januar wird der Kammersänger (Countertenor) Jochen Kowalski im heutigen Ortsteil Wachow geboren.
1955
  • Das "Theater der Freundschaft" wird gebaut.
1957
  • Hertefeld wird nach Bergerdamm eingemeindet.
1958
  • Bis 1959 wird die neue Molkerei an der Berliner Straße gebaut.
1962
  • Niebede wird nach Wachow eingemeindet.
1967
  • Im späteren Entwicklungsgebiet OST entsteht der DDR-Großbetrieb "agrotechnik". Hier werden Ersatzteile und Maschinen für die Landwirtschaft gehandelt.
1968
  • Am Bredower Weg werden die ersten Plattenbauten errichtet und gegenüber der Zuckerfabrik wird das neue Stadtbad begonnen.
1971
  • Verhaltener Beginn der Stadtsanierung.
1974
  • Schwanebeck wird in die Stadt Nauen eingemeindet.
1974
  • Die Oberschule von 1949 wird mit der Erweiterten Oberschule Falkensee vereinigt und die Abiturstufe der Nauener Goetheschule erhielt den Namen "Georgi Dimitroff" und nach der Wende 1990 die Bezeichnung "Goethe-Gymnasium".
1988
  • Plattenbauten am Karl-Bernau-Ring und in der Feldstraße werden gebaut.
  • Zwischen Berlin-Spandau und der Nauener Stadtverwaltung wird eine Vereinbarung über kommunale Kontakte geschlossen.
1989
  • Das komplett instandgesetzte Fachwerkhaus am späteren Rathausplatz 2 wurde als Museum übergeben.
1991
  • Mit der Stadt Kreuzberg in Nordrein-Westfalen wird eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen. Die bereits 1988 mit Spandau geknüpften Kontakte wurden erneuert und durch den Austausch von Partnerschaftsurkunden besiegelt.
  • Beginn des Baus des Geschäftszentrums am Lindenplatz. Dabei wird das denkmalgeschützte Scharfrichterhaus widerrechtlich abgerissen und als verstümmeltes Plagiat zum Zwecke des Bankeingangs wieder errichtet.
1992
  • Grundsteinlegung für das Einkaufszentrums in der Dammstraße. Dazu werden alle baulichen Anlagen der ehemaligen LPG Pflanzenproduktion abgerissen.
  • Stadtfest zur 700-Jahr-Feier der Stadt.
  • Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Ehrfried Kass aus der Partnerstadt Kreuztal.
1993
  • Grundsteinlegung für das "Bosch-Siemens-Hausgerätewerk" (BSH)
  • Der Kreissitz wird im Zuge der Kreisgebietsreform nach Rathenow verlegt.
  • Nauen ewird als Ausgleich das Finanzamt des Landkreises Havelland zugesprochen.
  • Die einst größte Zuckerfabrik Europas (gegründet 1889) wird geschlossen und anschließend, bis auf das Verwaltungsgebäude, abgerissen.
1994
  • Der umgebaute Bahnhof wird in Betrieb genommen.
  • Das Stadtbad wird saniert in Betrieb genommen. Die Bauzeit war vom 14.06.1992 bis zum 15.05.1994.
  • Baubeginn des Wohngebietes "Mühlenstücke".
  • Die Stadt wird wieder Eigentümer das Stadtwaldes.
1995
  • Das Gewerbegebiet Ost wird zielgerichtet erweitert.
  • Ein neuer Wohnpark an der Hamburger Straße entsteht.
  • Das "Freie Gymnasium Nauen" wird eröffnet.
  • Das Finanzamt des Kreises Havelland wird als Ausgleich zum Verlust des Kreisstadtsitzes an der Ketziner Straße errichtet.
1996
  • In der Schützenstraße wird das Feuerwehrgerätehaus neu errichtet.
1997
  • Einweihung der komplett rekonstruierten Sendestation am Dechtower Damm/Graf-Arco-Straße 156. Damit wird das Kurzwellenzentrum an den Rieselfeldern außer Betrieb genommen.
1998
  • Die neuerrichtete Havellandklinik wird eröffnet.
  • Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Karlheinz Dauter.
  • Erster Spatenstich für das Wohngebiet "Mahlbusen".
2000
  • Die 1999 begonnene umfassendste Sanierung des architektonisch interessanten Hauses Mittelstraße 33/34 (Haus von Otto Voß, erbaut 1896) wird beendet. Innen wie außen ist es reich an Jugendstil-Elementen.
2001
  • Der rekonstruierte Martin-Luther-Platz wird übergeben.
  • Die Stadt wird Mitglied in der AG "Städte mit historischen Stadtkernen" im Land Brandenburg.
  • Erster Spatenstich für die neue Umgehungsstraße B5 im August.
  • Das im Jahre 1823 erbaute und größte Fachwerkhaus der Stadt in der Holzmarktstraße 21 wird am "Eierpark" nach umfassender Sanierung eingeweiht.
2002
  • Das Ensemble des Martin-Luther-Platzes wird von der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischem Stadtkern" zum "Denkmal des Monats" für den Juni bestimmt. Der Platz mit den prägnanten Bauten St. Jacobi-Kirche, Käthe-Kollwitz-Grundschule und dem Haus der Familie Barz wurde im Jahre 2001 für rund eine halbe Million EURO komplex umgestaltet.
  • Das größte Fachwerkhaus der Stadt in der Holzmarktstraße 21 wird nach der Komplettrekonstruktion übergeben.
  • Der ehemalige sowjetische Ehrenfriedhof wird von der Berliner Straße/Lindenplatz auf das Gelände des städtischen Friedhofs verlegt.
  • Das Museum wird geschlossen. Die Gegenstände werden in die Heimatstuben nach Wachow und Groß Behnitz ausgelagert. Nur das historische Archiv und die historische Bibliothek verbleiben in den neuen Räumen und werden ebenso wie die  Ausstellung zur Nauener Handwerks-und Landwirtschaftsgeschichte künftig vom Verein der "Nauener Heimatfreunde 1990  e.V."  in  treuhänderische Verwaltung genommen.
  • Im September wird die neue Ortsumgehung der B5 in Betrieb genommen.
2003
  • Per Gesetz wird das Stadtgebiet erweitert. Zu den bisherigen Ortsteilen Neukammer, Schwanebeck und Weinberg kommen folgende Gemeinden dazu: Berge, Bergerdamm, Börnicke, Groß Behnitz, Kienberg, Klein Behnitz, Lietzow, Markee, Ribbeck, Tietzow und Wachow. Viele dieser neuen Ortsteile bestehen selbst aus mehreren Gemeindeteilen.
2004
  • Der Schulhof der Käthe-Kollwitz-Grundschule wird als Spielplatz eröffnet. Dabei wurden die Ideen von Schülern aktiv umgesetzt.
  • Die komplett sanierte Mittelstraße wird am 29. Okktober offiziell übergeben.
  • In Neukammer nimmt die HAW (Havelländische Abfallwirtschaft) einen neuen Betriebshof in eigene Regie.
  • Der Kreisverkehr am Luchcenter in der Hamburger Straße wird Ende Juli in Betrieb genommen.
  • Baubeginn im Juli am alten Wasserturm. Hier entsteht an Stelle des Wassertanks ein dreistöckiges Gebäude in luftiger Höhe.
  • Die Berufsschule für Wirtschaft in der Straße "Zu den Luchbergen" zieht im Herbst in neu errichtete Gebäude. Hier stehen nun 23 Räume zur Verfügung. 35 Lehrkräfte unterrichten hier.
2005
  • Der Bahnhofsvorplatz wurde mit EU-Mitteln saniert und umgestaltet. Zuvor wurde das gesamte Gelände nach Blindgängern aus dem zweiten Weltkrieg untersucht.
  • Am 7. Januar eröffnet die Deutsche Bahn am Tunneleingang zum Bahnhof einen Verkaufs-Kiosk. Versprochen war vor Jahren eigentlich ein Eingangsgebäude.
  • Der ehemalige Sägewerksplatz wird als Parkplatz hergerichtet.
  • Senioren beziehen das neue Wohnheim des ASB in Jüdenstraße/Lindenstraße.
  • Eröffnung der Stadtinformation und des Bürgerbüros im Haus des ehemaligen Stadtmuseums.
  • Die komplett sanierte Neue Straße wird am 24. November für den Verkehr freigegeben.
2006
  • Ganzjährige Feierlichkeiten im Rahmen der "100 Jahre Funkstadt" mit dem Höhepunkt im August (Festumzug).
  • Fertigstellung des Kreisverkehres auf der Rathauskreuzung.
2007
  • Die Freilichtbühne im Stadtpark wird umfassend saniert.
2008
  • Der RuheForst wird im Stadtwald, direkt an der Grenze Nauen und Paaren im Glien eingerichtet. Hier sind Bestattungen an Bäumen möglich. Es dürfen nur Urnen in die Erde versenkt werden, die auch verrotten. Grabschmuck, außer einer kleinen Messingplatte, darf nicht angebracht werden.
2010
  • Der erste Bauabschnitt der erneuerten B273 vom Kreisverkehr Lindenplatz bis Kreuztaler Straße ist fertig gestellt. Nach dem Komplettausbau wird die Strecke zur Landesstraße umgewidmed.
2011
  • Der zweite Bauabschnitt der erneuerten B273 von der Kreuztaler Straße bis Spandauer Straße ist fertig gestellt. Hier entstand ein Kreisverkehr zur Dammstraße hin.
2011-09-21
  • Der komplett neugestaltete Hof des Rathauses wird vom Bürgermeister Detlef Fleischmann zur Nutzung freigegeben. Der Umbau hat 176 000 Euro gekostet. Davon waren 80 000 Euro Fördermittel. Die Mitte bildet ein originaler Mühlstein. Die Pflasterung ist zweifarbig und in Windmühlenform gestaltet, wobei der Mühlstein den Drehpunkt bildet.
2011-09-27
  • Vor den Toren Ribbecks gibt es nun auf rund 0,8 Hektar 59 Stellflächen für PKWs (inklusive drei für Gehbehinderte) und fünf Busse. Anfang JUli wurde auf diesem Areal ein spätslawischer Friedhof mit etwa 40 Gräbern entdeckt.
2011-09-21
  • Die Klinik für Urologie in der Havellandklinik trägt den Titel Prostatakarzinomzentrum. Sie ist neben Luckenwalde und Cottbus die dritte ihrer Art im Land Brandenburg.
2011-10-25
  • Der Abschnitt der B273 vom Kreisel Berliner Straße bis Einmündung Dammstraße ist neu ausgebaut worden. Die zwei getrennten Fahrbahnen haben durch einen zweiten Kreisel Anschluss an die Damm-. Spandauer- und Oranienburger Straße erhalten.
2011-11-01
  • Der Polizei-Schutzbereich Havelland hört auf zu existieren. Die künftige Inspektion Havelland wird von Nauen nach Falkensee verlegt und untersteht der neuen Direktion West mit Sitz in Brandenburg/Havel. Diese ist weiterhin den Inspektionen Brandenburg/Havel, Potsdam und Teltow-Fläming übergeordnet.
2012
  • Im Spätsommer entdecken Archäologen bei Sanierungsarbeiten an der Fernstraße B5 in Lietzow Keramikscherben, die von Ihnen auf ein Alter von sieben Tausend Jahren geschätzt werden. Sie ordneten den Fund als "die ältesten bisher in Ostdeutschland entdeckten Stücke aus dem Bereich der Viehzüchter und Ackerbauern". (Aus MAZ Der Havelländer vom 18.09.2012.)
2012-09-13
  • Die von 1907 bis 1909 gebaute Kreisstraße von Klein Behnitz nach Riewend wurde auf der Seite des Havellandes komplett erneuert (1,8 von den insgesamt 3,3 Kilometern). Da die Straße unter Denkmalschutz steht, hat man ein 50 Meter langes Teilstück wieder original mit hochkant gepflasterten Ziegelsteinen versehen. Die Kosten betragen rund 600 000 Euro.
2012-09-29
  • In Ribbeck im Uhlenburger Weg 2B wird der umgebaute Schafstall aus dem Jahre 1860 als "Landhaus Ribbeck" eröffnet. Das Haus beherbergt Gästezimmer, eine Galerie und ein Cafe.
2012-10-19
  • In der Gemeinde Wiesenburg werden die Sieger des 8. Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" gekürt. Der Nauener Ortsteil Groß Behnitz wird zweiter Sieger.
2013
  • Der dritte Bauabschnitt der erneuerten B273 vom Kreisverkehr Spandauer Straße bis zum Bahnhof ist fertig gestellt. Hier entstand ein Kreisverkehr direkt am Bahnhof.
2013-04-09
  • Direkt an der B273, fast an der Einmündung zum OT Kienberg, wird der zweite Fahrradrastplatz unter dem Namen "Funkstadtrastplatz", mit Blick auf die Rundfunksendestelle, eingeweiht. Stadt und Landkreis haben für etwa 9.600 EUR überdachte Sitzgelegenheiten und zwei Informationstafeln errichtet.
2013-11-25
  • Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) besucht die Klinik Nauen. Er will sich über das Havelländische Netzwerk Gesunde Kinder informieren.
2013-11-27
  • Nauens Bürgermeister nimmt den wohl letzten Fördermittelbescheid von Brandenburgs Infrastrukturminister entgegen. Die Stadt erhält somit 870 000 Euro von Bund und Land für die Zeit bis2016.
2013-12-01
  • Der Leonardo-Da-Vinci-Campus an der Straße Zu den Luchbergen in Nauen erweitert sich mit dem Grundstück der benachbarten Beruflichen Schule für Wirtschaft. Der Kaufvertrag beinhaltet 10 000 Quadratmeter Grund- und Boden und zwei Gebäude.
2013-12-31
  • Das Jugendaufbauwerk Nauen (JAW) schließt die Ausbildungsstätte in Stolpshof. Hier wird also ein historischer Standort inmitten des Stadtwaldes an der Straße von Nauen nach Paaren im Glien aufgegeben.
2014-März
  • Als 12. Brandenburger Krankenhaus werden die Kliniken in Nauen und Rathenow zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizinin Berlin berufen.
2014-08-25
  • Das Oberstufenzentrum an der Straße Zu den Luchbergergen bekommt einen Anbau. In dem zweigeschossigen Haus sind jetzt sieben zusätzliche Räume vorhanden. Dazu zählen Physik-, Chemie- und Biologiekabinette sowie ein Raum für den Kunstunterricht. Hinzu kommendrei allgemeine Unterrichtsräume. Rund 2,2 Millionen EURO (ohne Fördermittel) sind verbaut worden.
2014-12-09
  • Die gesamte Holzmarktstraße ist zwischen der Damm- und der Goethestraße komplett saniert worden. Neben den erdgebundenen Infrastrukturleitungen wurde das historische Pflaster neu verlegt und im Abschnitt zwischen Mittel- und Goethestraße Bäume gepflanzt. Zwischen diesen befinden sich PKW-Parkflächen. Gegenüber der Einfahrt zur Mittelstraße wurde auf dem Gehwegrand eine historische Wasserpumpe aus Gusseisen installiert. Diese soll an die mittelalterliche Wasserversorgung in der Stadt erinnern.
2015
  • Der vierte Bauabschnitt der erneuerten B273 vom Kreisverkehr Lindenplatz bis zur B5 ist fertig gestellt. Hier entstand ein Kreisverkehr an der Robert-Bosch-Straße.
2016-09-27
  • Acht weitere Stolpersteine erinnern seit heute an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, gedemütigt und ermordet wurden. Erinnert wird unter anderem an Karl Thon, Paul Jerchel, Frieda Eck sowie an Else und Ernst Lebram.
2016-09-28
  • Eine weitere Stellplatzanlage mit 213 Parkplätzen am Bahnhof, zusätzlich zu den bereits 162 Plätzen, wird in Betrieb genommen.

TOP
© by wolfgang*JOHL*nauen
Impressum