Die Jahre 1911 bis 1920
(From Yuears 1911 Up To 1920)
| 1911 |
Bau des neuen Sendegebäudes, welches später in das Bauwerk von Muthesius integriert wurde.
Die 100-Meter-Antenne wird im Herbst auf 200 Meter aufgestockt. Im neuen Sendegebäude werden im Maschinensaal Ölkondensatoren eingesetzt.
Eine Delegation aus den USA besucht die TELEFUNKEN-Station.
Der Umformer für den Ton-Löschfunkensender besteht aus einem 300 PS Gleichstrommotor und einem Wechselstromgenerator für 250 kVA.
Die TELEFUNKEN-Großsendestation in Kamina im afrikanischen Togo wird sendetechnisch erreicht.
(Bild1: Blick in den Steuerraum und Bild 2 in den Senderraum mit den Arco-Maschinensendern.) |
| 1912 |
Noch vor der Nutzung der 200-Meter-Antenne für den Dauerbetrieb sorgt in der Nacht zum 1. April ein Orkan für den Einsturz der aufgestockten 100 Meter.
Diese zerrissen die Abspannseile der ursprünglichen 100-Meter-Antenne, so dass auch dieser Mast letztendlich umstürzte. Wie durch ein Wunder wurden weder Menschen noch Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Im Hintergrund ist ein Gebäude vom ehemaligen Vorwerk zu erkennen. |
| 1913 |
Der erste Maschinensender nach dem System Arco wird aufgebaut. |
| 1914 |
Zwischen dem 1912 errichteten 260-Meter-Antennenmast und zwei 120 Meter hohen Masten wird eine 1.037 Meter lange Antenne gespannt und am 13. März erreichte man die Station Windhuk in Deutsch-Südwestafrika. |
| 1917 |
Im Juni wird der Grundstein für das neue Sendegebäude gelegt, welches im Jahre 1920 in Betrieb gehen soll.
Das Sendehaus von 1911 wird nahtlos vom Architekten Muthesius in das neue Bauwerk integriert. |
| 1920 |
Einweihung des neuen Sendegebäudes des Werkbund-Architekten Dr.-Ing. Adam Gottlieb Hermann Muthesius (*20.04.1861 - +26.10.1927) ...
... durch den Reichspräsidenten Friedrich Ebert (2. von rechts) am 29. September. |
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