Die Holzmarktstraße:
(The wooden market street.
Der "Eierpark"...(the residential buildings of Eierpark)
Die Holzmarktstraße verbindet die Dammstraße mit der Goethestraße. Fast in der Mitte zweigt die Mittelstraße ab und in der Verlängerung über die Dammstraße mündet sie in die Baderstraße ein.
Wie unschwer am Namen zu erkennen ist, wurde hier der Holzmarkt abgehalten. Am "Eierpark"gelangt man auch in die Bergstraße.
Dort, wo der Volksmund den "Eierpark" erfand, weil sein umrandeter Teil einem Ei gleicht, stand bis ins 19. Jahrhundert die Wache für das Dammtor, eines der beiden Stadttore.


Das größte Fachwerkhaus der Stadt.
Dieses wird von der Mittel- der Holzmarkt- und der Bergstraße eingerahmt.
Errichtet wurde es einst als Komplex aus Wohn- und Gewerbeteil an der Holzmarkt-/Mittelstraße sowie einem reinen Lagerteil an der Bergstraße, im Jahre 1832. Offensichtlich beherbergte das Gebäude von Anbeginn bis 1990 auch eine Bäckerei.
Der Lagertrakt wurde später nach und nach als Geschäfts- und Wohnteil ausgebaut.
Das Bauwerk hebt sich deutlich von den in der Stadt üblichen Fachwerkbauten ab.


Die Auflagen des Denkmalschutzes waren so intensiv, dass das größte Fachwerkhaus in Nauen auch aus einer Entfernung von wenigen Metern als solches nicht mehr zu erkennen ist.
Um 1900 hatte der damalige Besitzer das gesamte Haus mit einem einheitlichen Kalkanstrich versehen lassen. Der Denkmalschutz machte daraus ein typisches Nauener Merkmal ...
... obwohl bereits sanierte Gebäude in der Nachbarschaft eine farbliche Abstufung auf dem Fachwerk aufweisen mit der wohl jeder Bürger und Denkmalschützer leben könnte! Nach vielen Protesten wurde das Fachwerk später dezent mit einer etwas dunkleren Farbe abgesetzt.
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