Die Hamburger Straße:
(the street Hamburger Straße)

Die Hamburger Straße entstand mit dem Neubau der Chaussee von Berlin nach Hamburg. Sie beginnt am Rathausplatz und endet genau in Höhe der Straße "Am Kuhdamm" in Richtung Lietzow.
Beidseitig findet man so bekannte Sehenswürdigkeiten, wie:

Das Rathaus:
Dieses wurde 1888 bis 1891 im neugotischen Stil erbaut und befindet sich an der Stelle, wo vorher die Wache für das Potsdamer Tor stand.


Das Nauener Rathaus im Jahr 2009.
Das Nauener Rathaus um 1910.
Das Nauener Rathaus um 1910.

Das ehemalige Landratsamt mit der Sparkasse.
Nauen war von 1816 bis 1994 Kreisstadt des
Kreises/Landkreises Osthavelland und ab 1952 des Kreises/Landkreises Nauen.
Die Sparkasse (auch Kreiskasse oder Osthavelländische Kreissparkasse genannt, befand sich seit dem Um-und Ausbau zum Kreishaus in diesem Gebäudeteil.


Die Sparkasse in Nauen ist eine Filiale der "Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam".
Die Sparkasse in Nauen ist eine Filiale der "Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam".
Die Sparkasse des Kreises Osthavelland im Jahr 1951.
Die Sparkasse des Kreises Osthavelland im Jahr 1951.

Der Stadtpark mit der Freilichtbühne (LINKS/OBEN) und den Denkmalen für die Kriegsgefallenen und dem Stifter des Parks, dem Kaufmann Theodor Kerkow (ihm zu Ehren im Jahr 1903 errichtet, RECHTS/UNTEN).


Die Anfang der 1950er Jahre errichtete Freilichtbühne im Jahr 2016.
Die Anfang der 1950er Jahre errichtete Freilichtbühne im Jahr 2016.
Das ursprüngliche Denkmal für Theodor Kerkow, dem Stifter des Stadtparks.
Das ursprüngliche Denkmal für Theodor Kerkow, dem Stifter des Stadtparks.

Der Friedhof der Stadt.

Dieser war ursprünglich als Kirchhof an der St. Jacobi-Kirche angelegt worden. Dann wurde er in den ehemalien Garten des Landratsamtes verlegt (heute als Parkplatz genutzt.) Und letztendlich kam er in den von Theodor Kerkow gestifteten Stadtpark.
Anfang der 2020er Jahre kam das "Sternenfeld" für die tot geborenen Kinder hinzu.
(Foto-Quelle: www.nauen.de)


Die "Andachtshalle" auf dem Driedhof. Der vordere Teil wurde in den 1930er Jahren angebaut.
Die "Andachtshalle" auf dem Driedhof. Der vordere Teil wurde in den 1930er Jahren angebaut.
Die Andachtsfäche für die sogenannten "Sternenkinder".
Die Andachtsfäche für die sogenannten "Sternenkinder".

Das Einkaufszentrum Luchcenter.

Dieses entstand mitte der Neunziger auf dem ehemaligen Territorium der GPG Nauen (GPG = Gärtnerische Produktionsgenossenschaft. Eine Zwangsvereinigung ehemaliger Gärtner, ähnlich der LPG, zwecks "industriemäßiger Produktionsmethoden".) Das gesamte Gelände war mit riesigen Gewächshäusern bebaut, in denen vor allem "Edelblumen", wie Rosen und Chrysanthemen gezüchtet wurden. Von der hiesigen Produktion hatte allerdings die Bevölkerung nichts, denn diese wurde ausschließlich für den Export in das damalige "kapitalistische Ausland", und hier insbesondere nach Berlin-West, hergestellt. Dies erklährt vielleicht auch das Desinteresse der Nauener Bevölkerung, als der gesamte Komplex zum Abriss und zur Neubebauung freigegeben wurde.


Auf dem ehemaligen Territorium der GPG Nauen steht heute das Einkaufszentrum "Luchcenter".
Auf dem ehemaligen Territorium der GPG Nauen steht heute das Einkaufszentrum "Luchcenter".
Hier ernten Mitarbeiterinnen der GPG um 1980 Gemüse im Folienzelt.
Hier ernten Mitarbeiterinnen der GPG um 1980 Gemüse im Folienzelt.