Die Gartenstraße:
(The street with name Gartenstraße.)
Die Gartenstraße nimmt wegen ihrem Verlauf eine Sonderstellung ein.
Aus der Geschichte heraus verlief sie im großen Bogen von der Dammstraße bis zur Mittelstraße/Berliner Straße.
Als die B273 aus der Goethestraße Anfang der 1990er Jahre verlegt wurde, kamen zwei neue Teilstücke mit Anschluss an die Gartenstraße hinzu:
1. die Oranienburger Straße vom Kreisel Dammstraße bis Einfahrt Kreuztaler-/Gartenstraße und
2.vom Lindenplatz bis zum Kreisel Berliner Straße.
Der Jesus-Torso stand wohl schon einmal als Wegkreuz im Eichsfeld, während die beiden Skulpturen Maria und der Apostel Johannes Geschenke aus Südtirol sind.
Woher der Taufstein stammt, konnte ich leider nicht ergründen.
Die katholische Gemeinde in Nauen hatte lange Zeit kein eigenes Gotteshaus, sondern nutzte den Saal des Militärlazaretts. Erst durch das Zusammengehen mit der kath. Gemeinde aus Kremmen war der Bau einer ersten Kapelle im Jahre 1849 möglich geworden.
(Nach der Neuerrichtung der Kirche 1906 wurde hier rechterhand ein Seitenflügel angebaut und das Gebäude als katholische Mädchenschule und dann seit etwa 1975 bis 2000 als Stadtbibliothek genutzt. Der Glockenturm wurde abgetragen.
Gestern & Heute (yesterday & today)
Auf dieser Aufnahme aus dem Jahre 1932 sind ganz markante Bauwerke zu erkennen, die entweder heute noch vorhanden sind, oder die durch andere ersetzt wurden. Im Einzelnen handelt es sich um:


Eine geglückte Symbiose ... zwischen alt und neu: Das Mitte der 90-ziger Jahre in Betrieb genommene Geschäftshaus in der Gartenstraße passt sich harmonisch der Umgebung an.
LINKS: Blick auf das neue Geschäftshaus in der Gartenstraße.
RECHTS: Das Blaue Haus (Art school 'Blaues Haus') war bis 1990 ein Teil des Seniorenheimes, welches sich im Gelben Haus und in der Dammstraße befand.
Das Blaue Haus verdankt seinen Namen dem Außenanstrich. Genutzt wird es als Kulturstätte für Ausstellungen oder auch als Werkstatträume für künstlerische Betätigung.Das jetzige Haus Gartenstraße (Das gelbe Haus in der Mitte.), gegründet als städtisches Lazarett, wurde seit 1908 bis in die 1930er Jahre als Siechenhaus genutzt.
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