Aktualisiert am:
30.12.2015
Die Jahre 1991 bis ...:
(From 1991 Up To ...)
<<<zurück zur Übersicht Auf den folgenden Seiten finden Sie Kurzinformationen zur Funkgeschichte und den Bauwerken aus der Funkstelle Nauen:


1991 Der gesamte Kurzwellensendebetrieb wird wegen Auftragsmangel auf dem ehemaligen TELEFUNKEN-Gelände komplett eingestellt.
Die Anlagen werden demontiert, teilweise zu Museumszwecken eingelagert oder halt verschrottet.
das Gelände wird bereinigt. Unter anderem wird die Netzersatzange und die Trafostation, das ehemalige Sendehaus 1, welches zu DDR-Zeiten zur Kantine umgebaut wurde, abgerissen.
ehemalige Netzersatzanlage
1992 Die Planungen zur Modernisierung des Kurzwellen-Rundfunks werden im Auftrag der Deutschen Welle begonnen.
Derweil geht der Sendebetrieb im Kurzwellenzentrum am Dechtower Damm weiter.


1995
Am 20. März beginnt man mit dem Umbau der alten Station zur neuen Kurzwellen-Sendestation für den Auftraggeber Deutsche Welle.
Der dafür geschlossene Vertrag hat Gültigkeit bis zum Jahre 2013.


1997
Am 25 April erfolgt die Einweihung der neuen Kurzwellen-Rundfunksendestelle in Nauen. Eigentümer ist die Deutsche Telekom AG und Hauptnutzer die Deutsche Welle, der Auslandsrundfunk der Deutschen Bundesrepublik.
Die Anlagen laufen rechnergestützt und vollautomatisch und gesteuert von modernster Leittechnik im Muthesiusbau.
Grußkarte DW-Telekom Die neue Regiepultanlage.

Die vier neuen Allis-Drehstandantennen der Firma Thomcast stehen fest verschraubt auf dem Dach des Sendergebäudes.
Die ganze Konstruktion ist so austariert, dass hier Fundamente überflüssig sind und die Antennen bis 145 Stundenkilometer an Windgeschwindigkeit standhalten.

Die neuen Drehstandantenn. Im Raum unter der Antenne steht der Sender.


Blick aus dem Muthesiusbau zum alten Eingang. Der Muthesiusbau von Süden gesehen.
2007 Die Sendeanlagen im Kurzwellenzentrum wurden demontiert. Das gesamte Gelände wurde verkauft und wird heute als eine Rinderzuchtanlage genutzt.
Die Sendestelle auf dem "Urgelände von 1906" gehörte zwischenzeitlich zum französischen Staatsfernsehen  und  ist seit 2013 eine Division der deutschen Media Broatcast, mit Sitz in Köln. Der Sendebetrieb ist so gut ausgelastet, dass für den Rückkehrbedarf der Deutschen Welle im Jahr 2015 in Frankreich Sendeanlagen angemietet werden mussten.
Antennendemontage im KWZ. Blick aus dem Muthesiusbau zum alten Eingang.

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